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Jeder, der regelmäßig Nachrichten verfolgt, wird schon einmal von der Leitzinsentwicklung gehört haben. Häufig kommt dieser Begriff im Zusammenhang mit einer Meldung, dass die Leitzinserhöhung den gesamten Finanzmarkt belasten würde. Doch was versteckt sich hinter dem Begriff „Leitzins“ überhaupt?

Damit ist nichts anderes gemeint, als der Hauptrefinanzierungszins der Geschäftsbanken. Dieser gibt an, zu welchem Zinssatz die Banken von der obersten Bank, der EZB einen Kredit gewährt bekommen. Der steigende Leitzins bedeutet somit, dass Unternehmen höhere Darlehenskosten in Kauf nehmen müssen, wenn sie eine Fremdfinanzierung in Anspruch nehmen. Dies bedeutet wiederum für die Unternehmen, dass sich eventuell die Gewinne aufgrund der höheren Finanzierungskosten verringern könnten. Der Umkehrfall wäre dann ein sinkender Leitzins, welcher sich positiv auf eine Finanzierung der Unternehmen auswirken würde.

In den letzten Jahren erlebte man ein regelrechtes Auf und Ab des Leitzinses. Dabei wurde vor allem im Oktober 2010 die Spitze erreicht. Damals betrug der Leitzins 4,75 %. Im Gegensatz dazu stehen wir heute bei 0,75 %. Daher sprechen auch viele Experten davon, dass derzeit ein guter Zeitpunkt ist, um eine Fremdfinanzierung in Anspruch zu nehmen. Der aktuelle Zinssatz ist zugleich der niedrigste Wert seit 2000. Wann der Zins der EZB wieder steigt, bleibt nun abzuwarten.

Darüber hinaus ist es sogar möglich, dass der Leitzins auf 0 % sinkt. In diesem Fall würde die Europäische Zentralbank keinerlei Zinsen erheben, wenn sie einer Bank ein Darlehen gewähren. Natürlich hat auch das wieder Auswirkungen auf den Verbraucher und damit den Kreditnehmer der Bank.

Seit kurzer Zeit ist der Leitzins auf 0,75 % gesunken. Noch nie zuvor war es so günstig einen  Kredit aufzunehmen, da der Leitzins einen direkten Einfluss auf die Zinsen der Banken hat. Kurz vor dem Sinken auf 0,75 % lag der Zins die ganze Zeit konstant auf 1,00 %. Doch Marktexperten ahnten einen nochmaligen Abstieg des Wertes schon lange voraus. Somit war es nur eine Frage der Zeit, bis die Kredite nochmals günstiger wurden. Welche Auswirkungen wird es nun haben, dass der Zins nochmals gesunken ist?

Der EZB-Leitzins hat starken Einfluss auf Tages- und Festgeld. Hier konnten Kunden schon lange Zeit im Voraus beobachten, wie die Zinsen gesunken sind. So wirkt sie die Senkung aktuell auch auf viele andere Bereiche der Finanzbranche aus. Verbraucher freuen sich beispielsweise derzeit über günstige Bau- und Ratenkredite. Doch natürlich ist nicht allein der Leitzins entscheidend. Selbstverständlich fließen hier auch andere Faktoren mit ein, wie beispielsweise die Sicherheit der Bank und deren Stellung oder auch das Vertrauen, welches in den Markt gesetzt wird. Zudem sollte man nicht vergessen, dass die Banken selbst gewiss auch einen Gewinn haben möchten und daher niemals der Niedrigzins von 0,75 % direkt an den Verbraucher weitergereicht wird. Je nach Kreditnehmer kann auch der Zinssatz stark variieren, da sich die Kreditinstitute ein Bild über das jeweilige Risiko machen möchten und die Kreditnehmer dementsprechend einstufen. Jedoch merkt man auch hier eine mildere Beurteilung aufgrund des sinkenden Leitsatzes.

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