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Als Kind hat sie wohl jeder geliebt – die Trinkhalme. Mit ihnen wurde das Trinken so manchen schalen Wassers zum kulinarischen Erlebnis, man hat sich über den dicken Strohhalm in der Lieblingsfarbe gefreut und auch heute sind sie in den Cocktailgläsern der feinsten Häuser beheimatet. Warum eigentlich?

Natürlich, Trinkhalme sind gerade in hohen Gläsern oder Flaschen schön anzusehen. Darüber hinaus werden sie beim gemeinschaftlichen Trinken aus einem Gefäß als hygienischer empfunden und das Trinken aus einem Getränkepäckchen wäre – was gerade auf Reisen auf Grund der Bruchsicherheit ja sehr beliebt ist – wirklich unmöglich. Trinkhalme sind einfach praktisch. Da sie aus flexiblen Kunststoff sind, werden sie auch in jedem engen Gepäckstück nicht beschädigt.
Dicke Strohhalme haben gleich mehrere Vorteile, denn mit Ihnen ist es möglich, größere Mengen Getränk zu sich zu nehmen und bleiben beim kürzen – was gerade bei Cocktails aus niedrigen Gläsern oft erforderlich ist – formstabil. Gerade im Bereich der alkoholischen Genüsse eigenen sich dicke Strohhalme auch zum untermischen des Eises, damit das Getränk gleichmäßig gekühlt wird. Auch als Mixer leisten dicke Strohhalme ihre Dienste, gerade der im beliebten Caipirinha verwendet Rohrzucker wird mit den kräftig gebautem Bruder der herkömmlichen Trinkhalme erst richtig mit den Limetten vermischt.

Trinkhalme haben eine lange Geschichte und sind auch heute noch in vielen Naturvölkern sogar überlebensnotwendig. Mit dem sogenannten Buschmanngras saugen Wüstenvölker aus Bäumen und Kakteen der Steppe Wasser heraus. Dabei wird durch den Sog die Flüssigkeit direkt von Verunreinigungen gefiltert. Tatsächlich kann man das Buschmanngras mit dicken Strohhalmen vergleichen, denn sie sind relativ breit, womit viel Flüssigkeit zu sich genommen werden kann und erklären auch direkt den Namensursprung des bei uns beherbergten Strohhalmes: Es ist getrocknetes Gras, überall verfügbar und Allzeit bereit, damit kein kostbarer Tropfen verloren geht.
In Südamerika wird durch Trinkalme der stark anregende Matetee getrunken, durch die direkte Aufnahme des Koffeins in der Mundschleimhaut wird die Wirkung des Gleichen nochmals erhöht. Da mit dem Trinkhalm gezielt nur die Flüssigkeit aufgesogen wird, muss der Tee dabei noch nicht mal gefiltert werden.

Ob Spielerei, Rührgerät oder überlebenswichtiges Hilfsmittel – Strohhalme haben eine lange Geschichte und haben einen festen Platz im weltweiten Kulturgut. An ein Aussterben des Trinkhalmes ist damit noch lange nicht zu denken.

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